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Hintergrundbild zu „Was wir für unsere Kunden umgesetzt haben“KI
Referenzen & Fallstudien

Was wir für unsere Kunden umgesetzt haben

Anonymisierte Projektbeispiele aus Kommunen, Mittelstand und Industrie — ehrlich beschrieben, mit Ausgangslage, Umsetzung und Ergebnis.

Mittelstand
Mittelständischer Fertigungsbetrieb, rund 80 Arbeitsplätze

Ablösung einer gewachsenen Terminalserver-Umgebung

Neuaufbau einer Remotedesktop-Farm auf Windows Server 2025 mit zentraler Profilverwaltung — vollständig automatisiert, wiederholbar und protokolliert statt von Hand installiert.

Ausgangslage: Die gewachsene Umgebung nutzte eine von Microsoft nicht mehr weiterentwickelte Profiltechnik, eine nicht skalierbare interne Verbindungsbroker-Datenbank, widersprüchliche historische Gruppenrichtlinien und eine interne Zertifizierungsstelle, die keine von aktuellen RDP-Clients akzeptierten Zertifikate mehr ausstellen konnte.
Umsetzung: Migration der internen Zertifizierungsstelle auf ein modernes Verfahren, Neuaufbau der Remotedesktop-Farm mit SQL-basierter Broker-Datenbank, automatisierter Zertifikatserneuerung und komplett neu aufgebauten, geprüften Gruppenrichtlinien für Verknüpfungen, Laufwerke und Drucker.
Ergebnis: Neue Farm in Betrieb mit gültigen Zertifikaten und zentraler Profilverwaltung, kompletter Aufbau als versionierter, reproduzierbarer Quellcode. Migration der Bestandsprofile und Übergabe der Betriebsdokumentation sind eingeplant.
Mittelstand
Mittelständisches Unternehmen, Sage-100-ERP

Sicheres Gateway für Microsoft-365-Copilot-Zugriff auf ERP-Daten

Ein Security-Reverse-Proxy zwischen Microsoft Entra ID und dem Sage-100-ERP, damit Copilot gezielt auf Artikel-, Kunden- und Belegdaten zugreifen kann, ohne die ERP-Instanz direkt aus dem Internet erreichbar zu machen.

Ausgangslage: Microsoft 365 Copilot sollte gezielt und sicher auf ERP-Daten zugreifen können (Artikel, Kunden, Belege) — die ERP-Instanz durfte dafür aber nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein. Mehrere Parteien waren beteiligt: der Kunde mit Netzwerk und ERP-Betrieb, ein Microsoft-Partner für die Copilot-Seite und ein ERP-Dienstleister.
Umsetzung: Ein eigens entwickeltes Gateway zwischen Microsoft Entra ID und dem ERP: Prüfung jeder Anfrage, ausdrücklich freigegebene Zugriffspfade nach dem Fail-Closed-Prinzip, strikte Trennung der Mandanten, Schutz vor ERP-Doppelbuchungen und vollständiges Audit-Protokoll.
Ergebnis: Nach vier Tagen produktiv, seither im laufenden Live-Betrieb kontinuierlich erweitert. Zwei unabhängige Security-Audits, alle Findings behoben.
Kommune
Gemeindeverwaltung in Baden-Württemberg · E-Mail-Infrastruktur

Von Exchange 2016 zu Exchange SE: Migration im laufenden Verwaltungsbetrieb

Der Support für Exchange Server 2016 ist ausgelaufen, die Cloud war keine Option: Wechsel auf Exchange SE on-premises in kontrollierter Koexistenz — ohne Datenverlust und mit lückenlos laufender E-Mail-Archivierung.

Ausgangslage: Der Herstellersupport für Exchange Server 2016 endete am 14. Oktober 2025, eine Migration nach Microsoft 365 kam nicht in Frage. Die Umgebung war eng verzahnt: revisionssichere Archivierung mit direktem Postfachzugriff, externer Relay-Dienstleister für den Mailverkehr und ein Wildcard-Zertifikat für alle Dienste — bei laufendem Verwaltungsbetrieb.
Umsetzung: Kontrollierte Koexistenz: Exchange SE parallel installiert, Dienst für Dienst erst nach Prüfung umgestellt — Mailfluss, Postfachmigration in Etappen, Client-Dienste, Archivanbindung — und zum Schluss der Altserver sauber zurückgebaut.
Ergebnis: Alle Postfächer laufen auf Exchange SE mit Herstellersupport und Sicherheitsupdates, die Archivierung arbeitet lückenlos weiter, Exchange 2016 ist vollständig aus Umgebung und Active Directory entfernt. Die Daten bleiben im eigenen Rechenzentrum.
Industrie
Automobilzulieferer, Fertigung

Automatische Etikettierung und Rückverfolgung am Prüfstand

Ein Prüfstand löst den Etikettendruck aus, das Etikett wird auf das Bauteil geklebt und anschließend gegengescannt — mit lückenloser Erfassung der Prüfdaten und Erkennung von Doppelprüfungen.

Ausgangslage: Geprüfte Bauteile müssen eindeutig gekennzeichnet und ihre Prüfdaten rückverfolgbar abgelegt werden. Das Etikett muss automatisch und ohne Eingriff des Werkers aus dem Prüfablauf entstehen, Seriennummern dürfen sich auch bei mehreren Arbeitsplätzen nicht doppeln, und fehlerhafte Teile müssen sich auf dem Etikett sofort erkennen lassen.
Umsetzung: Ein Siemens-Prüfstand triggert das System, das Prüfdaten speichert, eine eindeutige Seriennummer vergibt und das passende Etikett auf einem Zebra-Drucker ausgibt. Nach dem Aufkleben wird das Etikett gegengescannt; das System meldet, ob das Bauteil bekannt, erstmals geprüft oder bereits geprüft ist. Ergänzend druckt ein Tastendruck am Arbeitsplatz das passende Etikett zum Betriebsauftrag. Beide Szenarien laufen auf einem gemeinsamen Server.
Ergebnis: Ein Server bedient vier Prüfstände; die Etikettierung per Knopfdruck ist als Prototyp für drei Arbeitsplätze vorgesehen. Durchgängiger Ablauf von der Prüfung bis zum Gegenscan: Prüfdaten, Seriennummer und Etikett stammen aus einer Quelle, Fehlerteile werden automatisch anders gekennzeichnet, Doppelprüfungen werden erkannt.
Industrie
Mittelständischer Produktionsbetrieb in Baden-Württemberg

Cyberangriff auf einen Produktionsbetrieb: Abwehr, Forensik und Absicherung

Eine gezielte Phishing-Mail, ein Banking-Trojaner und Zugangsdaten aus dem Darknet: Angriff eingedämmt, forensisch aufgearbeitet und die IT neu abgesichert — in Abstimmung mit Cyberversicherung und Kriminalpolizei.

Ausgangslage: Über eine gezielte Phishing-Mail gelangte der Banking-Trojaner Gootkit ins Netzwerk. Möglich wurde das durch veraltete Betriebssysteme, kompromittierte Zugangsdaten, fehlende MFA und ungeschützte Geräte. Die Angreifer kannten interne Auftragsdaten und versuchten, Zahlungen umzuleiten.
Umsetzung: Erst eindämmen, dann Spuren sichern, dann bereinigen und härten: Geräte isoliert, Beweise gesichert, Infektionsweg forensisch rekonstruiert, Microsoft 365 ausgewertet, alle Systeme mit eigenen IOC-Scannern geprüft und Identitäten, Systeme und Netzwerk gehärtet.
Ergebnis: Angriff gestoppt, alle Clients und Server ohne weitere Funde geprüft, lückenlos dokumentiert für Cyberversicherung, Kriminalpolizei und Datenschutzmeldung. MFA, Conditional Access und aktuelle Systeme ersetzen die bisherigen Schwachstellen.
Mittelstand
Mittelständisches Unternehmen mit Fertigung

Vom Hersteller-Mischmasch zum Cisco-Netzwerk mit Core-Clustern

Ein über Jahre gewachsenes Netzwerk aus Switches verschiedener Hersteller wurde auf Cisco mit zwei Core-Clustern umgestellt — mit einer selbst entwickelten Bestandsaufnahme, die alle Konfigurationen automatisiert sichert.

Ausgangslage: Das Netzwerk bestand aus Switches unterschiedlicher Hersteller mit uneinheitlichem Stand. Für ein Unternehmen mit Verwaltung, Server- und Fertigungsnetz, WLAN und Gebäudetechnik brauchte es klare Segmentierung, einen belastbaren Kern und eine nachvollziehbare Dokumentation des Ist-Zustands — und das alles, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
Umsetzung: Umstellung auf Cisco Catalyst mit zwei Core-Clustern als Layer-3-Kern, getrennte Segmente für Verwaltung, Server, Backup, Drucker, WLAN, Gebäudetechnik und Fertigung sowie ein eigenes Werkzeug, das die Konfigurationen aller Geräte herstellerübergreifend abholt und versioniert ablegt.
Ergebnis: Zwölf Cisco-Switches laufen in zwei Core-Clustern und mehreren Einzelgeräten, mit gezielt gesetzter Spanning-Tree-Struktur, Schutzfunktionen und dokumentiertem Stand. Parallel laufen die Migration des VMware-Clusters und der Aufbau einer größeren Terminalserver-Farm.
Kommune
Gemeindeverwaltung in Baden-Württemberg · Serverlandschaft

Server 2016 abgelöst: die komplette Serverlandschaft modernisiert

Domänencontroller, Zertifizierungsstelle, Terminalserver-Farm, Datei-, Druck- und Archivdienste: Eine Gemeindeverwaltung hat ihre gesamte Windows-Server-Umgebung erneuert, Schritt für Schritt und im laufenden Betrieb, auf Server 2025 und dort, wo es die Stabilität verlangt, auf Server 2022.

Ausgangslage: Die über Jahre gewachsene Umgebung lief auf Windows Server 2016, dessen allgemeiner Support seit 2022 beendet ist. Dazu kamen Altlasten im Active Directory, eine Zertifizierungsstelle auf einem Domänencontroller, Fachsoftware ohne Herstellerfreigabe für Server 2025 und die Vorgabe, dass Anmeldung, Drucken und Fachverfahren nie ausfallen.
Umsetzung: Rollenweise Umstellung mit Sicherung vor jedem Schritt: Domänencontroller im Parallelbetrieb, Zertifizierungsstelle und NPS auf einem eigenen Server, Terminalserver erst als Pilot, dazu Datei-, Druck- und Archivdienste. Die Version wurde je Rolle gewählt, nicht pauschal.
Ergebnis: Domänencontroller einheitlich auf Server 2022, alle übrigen Server auf Server 2025, sauberer Rückbau der Altsysteme, gesundes Active Directory und ein per HTTPS geschütztes Mailarchiv.

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